08.10.13

Hintergrundrauschen

Fuck ich bin schon wieder viel zu viel zu viel zu viel zu spät. Wie immer. Irgendwas ist immer. Ich muss los. Aber ich muss noch duschen, und ich muss noch meine Zigarette fertig rauchen und ich muss noch einkaufen, aber das ist alles sehr egal, denn ich muss vor allen Dingen erst einmal diesen Satz zu Ende schreiben, diesen Gedanken zu Papier bringen, diese Idee des Hintergrundrauschens, diese Geräusche, die du hörst und doch nicht hörst, dieser Brei aus Sound, dieses Schwingen, das eine Stadt generiert, überhaupt jede Ansammlung von Menschen, und wie es sich unterbewusst um und über alles legt, was wir spüren und hören.

Aber so what? Wir vergiften und übersprayen und verätzen und übertünchen und verdecken und verramschen und verschachern und versteigern und verbinden und vermischen sowieso alles mit allem, und, ehrlich gesagt, unsere Studien besagen, dass die Effekte langfristig vernachlässigbar sind.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

SChöne Alliterationen Henrik,
schonmal an Lyrik hier im Blog gedacht?

DerStalker

Henrie Schnee hat gesagt…

Ich kann nicht dichten. Alles was ich dichte klingt als sei es von einer 14 jährigen, die auf Rammstein hängen geblieben ist.